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Normalerweise sind es vor allem Kinder, die in den Suppenküchen von "Hoffnung für Kasachstan" versorgt werden. Diesen Monat stellt uns Galina einen Mann vor, dem durch die Suppenküche ebenfalls sehr geholfen werden kann:
Almat ist 38 Jahre alt und schon 14 Jahre lang Diabetiker. Seine Mutter starb an dieser Krankheit. Vor einem Monat ist er fast erblindet. Auf einem Auge ist er ganz blind und auf dem anderen zu 50%. Bevor er zu uns kam bestanden seine Mahlzeiten aus: 2 Mal am Tag Tee mit einem Stückchen Brot und 1 Mal am Tag Wasser mit gekochtem Getreidebrei. Bei seiner Krankheit müsste er eigentlich 6 Mal am Tag kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. Von seinen Angehörigen hat Almat nur noch den Vater, aber der kann oder will ihm nicht helfen.
Von den Behörden hat Almat eine Einzimmerwohnung bekommen. Zur Zeit hat er nur die 1. Stufe der Arbeitsunfähigkeit obwohl ihm die 2. zusteht. Aber die bekommt er nicht, weil es für die Ärzte zu viel Arbeit ist und sie der Meinung sind, dass er sowieso bald ganz erblindet und dann bekommt er gleich die 3. Stufe. So ist es leider bei uns.
Seitdem Almat bei uns isst, geht es ihm viel besser, seine Depression ist weg, er hat ein bisschen zugenommen und - wie er sagt - kann er jetzt sogar besser sehen. Almat ist für diese Hilfe sehr dankbar.
Wir haben hier kein Diätessen, aber wir können ihm neben der warmen Mahlzeit auch noch Trost und Liebe geben, was ihm auch sehr gut tut.
Vielen Dank allen, die solchen wie Almat helfen!
Liebe Freunde von Hoffnung für Kasachstan!
Ganz herzlichen Dank für die humanitäre Hilfe. Sie ist eine große Unterstützung für Menschen, die in unsere Gemeinde kommen und Hilfe brauchen und auch für bedürftige Menschen, die nicht zur Gemeinde gehören. Dieses Mal haben wir zuerst den Bedürftigen aus der Gemeinde geholfen. Viele von ihnen opfern einen Großteil ihrer Zeit um in der Gemeinde mitzuarbeiten. Ich möchte hier einige erwähnen:

Ludmila (auf dem Foto mit Tochter und den Enkelkindern) arbeitet in der Suppenküche mit. Gott hat es ihr aufs Herz gelegt dort zu helfen. Ihr wurden schon öfter gute Arbeitsstellen angeboten, aber sie hat sie nicht angenommen, weil ihr dann die Zeit zur Mitarbeit in der Suppenküche gefehlt hätte. Sie ist mit ihren Putzstellen sehr zufrieden, denn dadurch hat sie genügend Zeit um in der Suppenküche mitzuhelfen. Ihre ganze Familie - Tochter, Schwiegersohn und sogar die Enkelkinder -bringen sich intensiv in der Gemeinde mit ein.
Kuralej mit ihren Kindern Sanija und Ajsada (siehe Foto) ist nach Kostanaj umgezogen,

hat jedoch noch keine eigene Wohnung gefunden. Zurzeit arbeitet sie als Putzfrau und hat ihre beiden Kinder zu versorgen. Diese Frau erhielt für sich und ihre Kinder Kleidung und Schuhe. Sie ist sehr dankbar für diese Hilfe. Gott segne Euch Spender dieser Hilfsgüter!
Es gibt viele Menschen, die sich in einer ähnlichen Lage befinden. Weil es in den Dörfern sehr schwierig ist zu überleben, ziehen viele in der Hoffnung auf ein besseres Leben in die Stadt. Allerdings warten in der Stadt andere Probleme auf sie, auf die sie gar nicht vorbereitet sind.
Soja aus unserer Gemeinde ist es sehr wichtig, armen Menschen zu helfen. Zusammen mit ihren Verwandten besucht sie in Not geratene Menschen zu Hause und im Krankenhaus. Auch zu Obdachlosen gehen sie. Sie bringen ihnen Kleidung und etwas zu essen. Dank Eurer humanitären Hilfe konnte Soja vielen Menschen helfen.
Iwanowna arbeitete früher in einer Lungenheilstätte. Sie ist dann auch selber an Tuberkulose erkrankt, aber der Gott hat sie geheilt. Später wuchs in ihr der Wunsch, Menschen die an Tuberkulose leiden, zu helfen. Dank ihrer früheren Beziehungen hat sie die Möglichkeit, die Kranken der Lungenheilstätte zu besuchen. Eigentlich hat dort niemand Zutritt. In der Regel sind dort arme Menschen aus zerrütteten Familien oder ehemalige Sträflinge. Viele müssen für längere Zeit dort bleiben. Deswegen ist die Hilfe in Form von Kleidung eine sehr wertvolle Unterstützung. Die Leitung dieser Heilstätte ist besonders dankbar dafür.
Die Rollstühle haben die Krankenhäuser in Kostanaj, Lisakowsk, Taranowka, Katschari, Arkalik und Dshetygara bekommen. Sie sind sehr schlecht mit medizinischen Geräten ausgestattet. Diese Rollstühle werden für den Krankentransport gebraucht. Die Leitung der Krankenhäuser ist für diese Hilfe sehr dankbar.
Nochmals vielen Dank von mir, von der Gemeinde und von allen, denen geholfen wurde.
Jurij Adam
Heute möchten wir Euch einen Einblick in unser Gemeindeleben geben:
In der Zeit als wir das Gemeindehaus renoviert haben, fanden alle Veranstaltungen bei uns zuhause statt.

Am 1.Oktober haben wir 10 Lebensmittelpakete an bedürftige Senioren verteilt. Es gab sehr viele Dankesworte. Manche hatten Tränen in den Augen und sagten " Danke, das ihr uns nicht vergesst!" Leider gibt es davon keine Fotos, die Kamera war in der Reparatur.

Am 31.Oktober war bei uns zuhause Gottesdienst. Seit einiger Zeit ist eine junge Frau mit 3 Kindern wieder dabei. Früher war sie schon ab und zu zum Gottesdienst gekommen, aber ihr Mann hat es ihr dann verboten. 3 Jahre später hatten sie einen heftigen Streit und es ging auf eine Scheidung zu.

Dann haben wir uns öfters mit ihnen getroffen. Marat hat sich mit dem Mann Wanja und ich mit der Frau Lüda unterhalten. Daraufhin haben sie sich für Jesus Christus entschieden. Wanja kommt noch nicht in die Kirche, und wir beten weiter für ihn, aber Lüda und die Kinder sind immer dabei.
Am 7. November besuchten13 Erwachsene und 4 Kinder den Gottesdienst.

Am 21. November besuchten 3 Kinder den Kindergottes- dienst. Aber zwei, drei Kinder ist zu wenig. Ich habe gebetet und überlegt wie ich weitere Kinder gewinnen könnte. Die Frage "Was interessiert die Kinder?" beschäftigte mich. Früher als wir Tea-Partys veranstaltet haben, kamen auch viele Kinder, aber nächsten Sonntag waren sie dann nicht mehr da. Dann fing ich an, kleine Preise zu kaufen (kleine Schokoladen oder Süßigkeiten). Jetzt kommen bis zu 7 Kinder, und ich denke dass noch mehr kommen werden. Daraus habe ich eine Schlussfolgerung gezogen:
1. so kommen mehr Kinder
2. sie beteiligen sich aktiv
3. sie hören Gottes Wort
4. wir beten
5. sie bekommen kleine Preise
Vielen Dank für das Opfer.

Zusammen mit Euch können wir täglich 20 Kindern eine warme Mahlzeit geben.
Zusammen helfen wir alten und hifsbedürftigen Menschen.

Dank Euch wird hier das Evangelium verbreitet und wir haben einen guten Ruf.
Danke Euch allen!
In Liebe Marat und Natascha
Gute Früchte Ihrer Hilfe
Ein Brief von Dmitrij (Mai 2010)
Dank Eurer Hilfe können wir es wir es einer Frau, die selber sieben Kinder hat, ermöglichen, weitere zehn Kinder bei sich zu Hause mit Essen zu versorgen. Eines ihrer Kinder heißt Shenja. Kennen gelernt haben wir Shenja als er neun Jahre alt war. Damals haben wir ihn in das Freizeitlager "Niwa" gefahren. Nach der Teilnahme an dieser Sommerfreizeit kam er zur Kirche. Seit seinem elften Lebensjahr ist Shenja in der Lobpreisgruppe der Gemeinde aktiv. Es ist so wunderbar, dass wir mit Eurer Hilfe dieser Familie helfen konnten. Heute lernt Shenja in Kostanaj und dient dem Herrn auch weiterhin. Seine älteren Brüder arbeiten schon und unterstützen die Familie finanziell. Deshalb haben die jüngeren Brüder die Möglichkeit zu studieren. Wir freuen uns sehr, dass es der allein erziehenden Mutter mit sieben Kindern durch Eure Hilfe ermöglicht wurde ihre Kinder großzuziehen und auf den richtigen Weg zu führen.
Das war nur ein Beispiel, aber es gibt noch viele weitere gute Früchte dieser Arbeit. Vielen Dank Euch allen!
Wir möchten diese Arbeit fortführen, denn es gibt noch viele Familien, die in Folge der Finanzkrise sehr arm sind. Viele Kinder hungern, oft auf Grund der Alkoholabhängigkeit ihrer Eltern.
Letzten Winter haben die Frauen in der Kirche ein Zimmer renoviert, in dem dann für 20 Kinder gekocht wurde. Jetzt haben wir beschlossen, die Suppenküche aus der Wohnung in die Kirche zu verlegen. Es wurde ein 6-Tage-Plan erstellt nach dem jeden Tag eine andere Frau für die Essensvorbereitung zuständig ist.