Dran bleiben lohnt sich

02.08.2010 00:00

Ein Bericht unserer Mitarbeiterin Natascha

Ich möchte Euch gerne von unserem Gemeindeleben erzählen. Den Kindergottesdienst besuchen zurzeit sieben bis neun Kinder. Dabei arbeiten wir nach einem Buch. Es ist sehr interessant aufgebaut. Zu jedem Thema gibt es verschiedene Aufgaben, Bastelvorschläge und Bibelverse zum auswendig lernen.

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Am 2. Juni haben wir mit den Kindern aus der Suppenküche und aus dem Kindergottesdienst eine Wanderung gemacht. Auch die Mädchen aus der Jugendgruppe haben sich ihr angeschlossen. Es war sehr schön. Wir haben gespielt und im Fluss gebadet. Den Kindern hat es so gut gefallen, dass wir für den Juli wieder so einen Ausflug geplant haben.

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In der Suppenküche sind zwei Kinder hinzugekommen: Wika (3 Jahre) und Walentina (7 Jahre). Sie kommen aus einer sozial schwachen Familie und besuchen auch regelmäßig mit der Mutter den Kindergottesdienst. Die Mutter ist mit dabei weil Wika mich noch nicht so gut kennt und nicht ohne ihre Mutter bleiben möchte.

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Am 13. Juni hatten wir nur vier Kinder, von denen zwei neu hinzugekommen sind. Einer von ihnen ist Lungu, der in den Ferien zu seiner Oma gekommen ist und mit großer Freude den Gottesdienst besucht. Seine Oma erzählte, dass es ihm Freude macht, vor dem Essen zu beten.

Der zweite, der Linkow heißt, kam aus Dshetygara zu seiner Tante. Er ist ein sehr fröhlicher und aktiver Junge. Obwohl Gebet und biblische Themen für ihn neu waren, hat er sich gut beteiligt.

Am 27. Juni hatten wir das Thema "Sintflut", bei dem Wika, Walentin und Natascha dabei waren. Walentin ist still und ruhig, aber sehr fleißig. Wika spricht noch undeutlich, sodass ich sie schlecht verstehe, aber ich bemühe mich sehr um ein vertrautes Verhältnis zwischen uns.

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Natascha fühlt sich zu mir hingezogen. Sie kommt sogar früher in die Suppenküche um sich mit mir zu unterhalten oder mir zu helfen.

Am 2. Juli haben wir mit den Kindern auf dem Kartoffelfeld der Suppenküche gejätet und die Käfer von den Kartoffelpflanzen abgesammelt.

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Die Kinder haben diese Arbeit gern getan weil sie verstanden haben, dass es für die Suppenküche war, in der sie Essen bekommen.

 

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Am 27. Juni war unsere Jugend beim Gottesdienst in Dshetygara, der ihnen sehr gefallen hat. Am 1. Juli waren sie wieder in Dshetygara auf einem Konzert, das die Jugendlichen aus Dshetygara und Karaganda veranstalteten. Sie waren sehr beeindruckt und möchten mit der Jugend aus der Stadt in Verbindung bleiben. Das war und ist unsere Vision.

Unsere Ajana, Nagima und Nastja kommen fast jeden Tag um 7:00 Uhr zum Frühgebet, wo sie für verschiedene Gebetsanliegen aus unserer Gegend beten. Sie sind für uns eine große Ermutigung und bereiten uns viel Freude.

Es gab Momente, als keine Leute kamen und wir dachten, es sei alles vergeblich. Doch das Versprechen, dass wir unserem Herrn gegeben haben, hat uns noch hier gehalten. "Unsere Familie wird hier an diesem Ort dienen, egal was passiert!" Denn es ist Gottes Wille, dass alle gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und die Wahrheit wird sie frei machen. Amen! Herzliche Grüße an euch alle.

Natascha

 

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