Auf eigenen Füßen stehen

Hilfe zur Selbsthilfe ist ein Leitprinzip unserer Arbeit. 

Menschen scheitern aus den unterschiedlichsten Gründen im Leben. Uns ist es nicht wichtig, ob sie durch eigene Schuld oder durch die Schuld anderer in eine schlimme Lage gekommen sind. Wir wollen, dass sie zukünftig wieder auf eigenen Füßen stehen können. Wie passiert das? Indem Hoffnung für Kasachstan Projekte und Initiativen von Einheimischen unterstützt, die Menschen zur Selbsthilfe anleiten. 

Fit im Gartenbau

Da ist zum Beispiel Alexander, der Pastor einer Kirchengemeinde in einem ländlichen Gebiet ist. Neben seiner geistlichen Tätigkeit hilft er Bewohnern eines Kinderheims, die aufgrund ihrer Volljährigkeit die Einrichtung verlassen müssen. Oft landen sie ohne Perspektive auf der Straße und müssen sich ohne den Schutz einer Einrichtung irgendwie durchschlagen. Mit der finanziellen Hilfe von Hoffnung für Kasachstan hat Alexander Gartengeräte in großem Stil angeschafft: Sensen, Motorsägen, Pflüge und vieles mehr. Er zeigt den jungen Leuten den Umgang mit diesen Geräten, so dass sie ihre handwerklichen Fähigkeiten den Gartenbesitzern der Region anbieten können. So erzielen sie ein kleines Einkommen, mit dem sie sich selbst versorgen können. Mittlerweile ist als zweites Standbein der Obst- und Gemüseanbau hinzugekommen. Konserviert können die Lebensmittel auch im Winter verkauft werden und zum Lebensunterhalt beitragen.

Ein Konzept, das sogar die Universität interessiert

Yeldos inmitten der Hühner.jpg

Yeldos ist ein anderer Pastor, mit dem Hoffnung für Kasachstan eng zusammenarbeitet. Und auch er steht nicht nur zum Predigen auf der Kanzel, sondern beweist großes Talent beim Aufbau von Agrarbetrieben. Dafür hat er ein Konzept erstellt, das sogar die landwirtschaftliche Universität aufhören ließ. 
Gerade vermittelt er sein Konzept einigen Leute aus seiner kleinen Hauskirche und zeigt ihnen die besten Anbaumethoden für Gemüsen und den effizientesten Aufbau einer Hühnerfarm. 

 

Hoffnung für Kasachstan unterstützt Yeldos Arbeit mit Darlehen, auch damit er seinen eigenen Betrieb erweitern kann, um Arbeitsplätze zu schaffen. 

Yeldos hat gelernt, wie eine Hühnerfarm funktioniert. Hoffnung für Kasachstan unterstützt ihn beim Aufbau seines Agragbetriebs.

Gibt es bald ein neues Optikergeschäft in Kasachstan?

Über die Jahre haben wir bei der Herstellung und Anpassung von Brillen großes Know-how erworben. Jetzt planen wir, dieses Wissen auszubauen und ein Optikergeschäft in Kasachstan zu eröffnen, das als Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekt starten soll. 10000 Brillengestelle und eine komplett eingerichtete Werkstatt sind bereits in Kasachstan angekommen. Nun suchen wir geeignete Leute, die wir anleiten, technische Arbeiten eines Optikers ausüben zu können. Es ist unser Ziel, dass die Mitarbeiter das Optikergeschäft übernehmen und sich durch die Arbeit selbst versorgen können. Gleichzeitig bieten sie Brillen zu einem Preis an, den sich auch die Ärmsten leisten können